Besondere Baobabs: Standort Epupa Falls, Namibia
Besonderer Baobab-Standort: Outapi, Namibia
Besonderer Baobab-Standort: Tsumkwe, Namibia
Besonderer Baobab-Standort: Namushasha

Baobabs – Im Reich der Überlebenskünstler

Baobabs heißen bei uns Affenbrotbäume und in der Wissenschaft Adansonia digitata. Sie gehören zur Familie der Malvengewächse und wachsen vor allem in Afrika südlich der Sahara in trockenen und heißen Savannengebieten. Der Mensch hat die Baobabs auf seinen Wegen auch in anderen Regionen eingeführt und erfolgreich angesiedelt. Vor allem der Handel mit Baobab-Früchten spielte dabei eine bedeutende Rolle.

Baobabs sind Überlebenskünstler – sie sind genügsam, überleben in Gebieten mit kargen Böden und geringen Niederschlägen. Faszinierend ist ihre hohe Regenerationsfähigkeit – Verletzungen an Rinde und Ästen können sie zu einem hohen Maß ausgleichen. Fällt ein Baobab um, treibt er manchmal sogar neue Äste gen Himmel. Außerdem besitzen die Früchte der Baobabs viele Inhaltsstoffe, die sie zu „Superfrüchten“ oder „Superfoods“ machen. Baobabs sind auch bekannt als „Baum des Lebens“, „Apothekerbaum“ oder „lebende Apotheken“. Besonders in früheren Jahren wurden die Früchte, Blätter aber auch Rinde und Wurzeln in der traditionellen Medizin verwendet. Auch heute dient der Baobab in manchen Gebieten immer noch als Lieferant für Medizin.

Baobabs der Spezies Adansonia digitata findet man in Westafrika, im südlichen Afrika und in Ostafrika. Besonders kleinere Pflanzen tolerieren keinen Frost – daher bildet im Süden der Frost die natürliche Grenze ihres Vorkommens. Im Norden schränken die Trockenheit und Bodenbeschaffenheit der Sahara das Wachstum ein.

Diese Webseite befasst sich mit den unterschiedlichsten Aspekten rund um Baobabs der Art Adansonia digitata. Sie bietet eine bunte Mischung aus biologischen Fakten, Ökologie, Geografie, Geschichten, Mythen, Fotografien, Gemälden, Historischem, der Nutzung der Bäume sowie Pflegetipps für Baobabs Zuhause.

Bevor ich im folgenden Text auf unterschiedlichste Fragen rund um Affenbrotbäume eingehe, wünsche ich Ihnen viel Freude beim Schmökern! Haben Ihnen meine Darstellungen gefallen? Dann empfehlen Sie meine Seiten bitte weiter. Danke!

Mit den besten Wünschen

Heike Pander

www.heikepander.com

Was sind „echte Baobabs“?

Zu den Affenbrotbäumen gehören die Bäume der Gattung Adansonia. Am stärksten vertreten sind sie durch Adansonia digitata, die hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent und auf Madagaskar leben. Zu den Affenbrotbäumen zählen NICHT Vertreter der Spezies Crassula Ovata. Diese Pflanze gehört zu den Dickbaumgewächsen und ist in Deutschland als Geldbaum oder auch „Fette Henne“ bekannt. Wie es dazu kam, dass Crassula Ovata auch landläufig Affenbrotbaum genannt wird, lässt mich spekulieren: die Pflanze entwickelt einen Stamm mit dicken Zweigen und ähnelt deshalb möglicherweise den echten Affenbrotbäumen. Allerdings unterscheiden sich Crassula Ovata optisch deutlich von Affenbrotbäumen. Schon die dicken Blätter haben nichts mit den gefächerten und häufig fünfgliedrigen Blättern von Adansonia digitata gemein.

Wie sehen Baobabs aus?

Sie werden 25 bis 30 Meter hoch und können einen Durchmesser von über 10 Metern erreichen. Ganz große Exemplare wachsen bis zu einem Umfang von 30 Metern und mehr.  Um einen großen Affenbrotbaum ganz zu umfassen, benötigt man bei manchen Exemplaren über 40 erwachsene Menschen, die sich an den Händen fassen. Ihre Rinde variiert von glatt bis rau und faltig. Die meiste Zeit des Jahres – etwa neun Monate – stehen sie ohne Blätter in den Savannen. Ihr spezifisches und teils skurriles Aussehen mit den dicken Stämmen und weit in den Himmel ragenden kahlen Ästen haben ihnen den Namen „upside down tree“ eingebracht. Sie sehen aus wie Bäume, die mit ihren Wurzeln in den Himmel wachsen.

Wie alt werden Baobabs?

Im Durchschnitt werden Baobabs 800 Jahre alt. Dabei durchlaufen sie verschiedene Entwicklungsstadien. In ihren ersten Lebensjahren treiben sie einen Stamm so weit in die Höhe wie möglich, ihre Äste weisen schräg nach oben in Richtung Himmel. Das sichert ihnen das Überleben, denn sie sind als Futter beliebt bei Antilopen, Ziegen, Rindern und Hühnern. Diese Phase wird als „Bäumchen-Phase“ bezeichnet.

Baobab, Namushasha, Namibia, Heike Pander

Baobabtrio, Heike Pander

Kegelphase

In einer weiteren Entwicklungsphase investieren die Bäume neben dem Höhenwachstum auch in das Wachstum in die Breite. Sie entwickeln einen dickeren Stamm, die Äste ragen immer noch schräg nach oben in den Himmel. Diese Phase wird auch Kegelphase genannt, da die Bäume eine breitere Basis haben und nach oben, bis zum Ansatz der Äste, etwas schlanker werden.

Baobab, Namushasha, Namibia, Heike Pander

Baobab, Heike Pander

Flaschenphase

In der „Flaschenphase“ entwickeln die Bäume einen gleichmäßig dicken Stamm, der sich nur am Ansatz der Äste etwas verengt. Das lässt die Bäume Flaschen ähneln. Die Äste sehen aus, als senkten sie sich langsam in Richtung Erde.

Baobab, Outapi, Heike Pander

Altersphase

Die vierte und letzte Phase wird „Altersphase“ genannt. Die Stämme werden deutlich breiter und bilden Ausbuchtungen, die wie kleinere Stämme im Hauptstamm oder Pfeiler aussehen. Die Äste tendieren deutlich in Richtung Erde. In dieser Wachstumsphase entwickeln die Affenbrotbäume ihr skurriles Aussehen, für das sie weltweit bekannt sind.

Uralter Baobab, Makuleke, Südafrika

Uralter Baobab, Makuleke, Südafrika

Eine exakte Ermittlung des Alters von Affenbrotbäumen gestaltet sich schwierig, denn alte Exemplare sind innen hohl und es ist eine Herausforderung, den wirklich ältesten Teil eines Baobabs zu identifizieren. Mit der Radiokarbondatierung kann man das ungefähre Alter eines Affenbrotbaums feststellen. Eine Messung am Sagole Big Tree, dem größten lebenden Baobab in Südafrika, ergab, dass er 1200 Jahre alt ist.

Sagole Big Tree in Limpopo, South Africa

Sagole Big Tree in Limpopo, South Africa

Was macht Baobabs so besonders?

Die Bäume leben in trockenen, heißen Gebieten mit mageren Böden. Trotzdem bringen sie wahre Superfrüchte hervor – und zwar zu einer Zeit im Jahr, wo wenig anderes reift und Vitamine und andere wichtige Stoffe Mangelware sind.

Baobab Früchte

Baobab Früchte

Baobabs haben sich optimal an ihre Umgebung und Lebensbedingungen angepasst. Ihre Blätter treiben sie kurz vor der Regenzeit aus, damit sie so viel Wasser in speziellen Zellen speichern können, wie möglich. Fällt kein Regen mehr, werfen sie ihre Blätter wieder ab, um das kostbare Wasser zu sparen. Wasser sparen sie auch im Reifungsprozess ihrer Früchte: sie entziehen es ihren Früchten und führen es wieder in ihren Wasserkreislauf zurück. Deshalb haben die Früchte kein Fruchtfleisch wie Äpfel oder Birnen, sondern Fruchtpulver, das die Samen umschließt.

Sagole Big Tree, Blätter

Sagole Big Tree, Blätter

Während der Regenzeit blühen Affenbrotbäume. Ihre Blüten öffnen sich am späten Nachmittag oder am Abend. Die Blüten werden nachts bestäubt durch Fledermäuse, Bushbabies oder Motten. Fruchtbar sind sie für etwa 12 bis 18 Stunden, dann fallen die Blüten ab. Die Früchte entwickeln sich über einen Zeitraum von fünf bis sechs Monaten.

Baobab Blüte

Baobab Blüte

Während der Trockenzeit tragen die Bäume keine Blätter, trotzdem produzieren sie ihre „Nahrung“ – sie haben unter ihrer Rinde eine spezielle Schicht Chlorophyll, mit der sie Photosynthese betreiben. Ältere Baobabs sind innen häufig hohl – trotzdem leben sie. Sie haben keinen Kern wie beispielsweise Buchen oder Eichen. Auch ihr „Holz“ ist anders beschaffen als das von anderen Bäumen.

Baobab, Sagole Big Tree

Baobab, Sagole Big Tree

Baobabs kündigen die Regenzeit an – denn kurz bevor es zu regnen beginnt treiben sie ihre Blätter aus. So bereiten sie sich optimal auf große Wassermengen vor. Die Blätter helfen den Baobabs, so viel Wasser in kurzer Zeit aufzunehmen, wie möglich. Die Bäume speichern das Wasser in besonderen Zellen in Stamm, Ästen und Wurzeln. Die Blätter sind wichtig, denn sie dienen dem Schutz der Wurzeln. Baobabs vertragen nicht zu viel Staunässe – davon bekommen sie Wurzelfäule und sterben ab.

Wo leben Baobabs der Gattung Adansonia digitata?

Affenbrotbäume kommen südlich der Sahara und im südlichen Afrika bis zum Auftreten der Frostgrenze vor. Das jedenfalls ist ihr natürliches Verbreitungsgebiet. Menschen haben Baobabs über Handelsrouten über Ägypten und Indien bis nach Indonesien gebracht. Auf weniger erfreulichem Weg kamen die Bäume nach Lateinamerika: Sklaven brachten die Früchte mit den Samen nach Brasilien und in die Karibik.

Affenbrotbäume in der Wildnis mögen es heiß & trocken. Trotzdem findet man einige Exemplare von Adansonia digitata sogar in Europa – allerdings „nur“ in geschützten Zonen, zum Beispiel in Gewächshäusern botanischer Gärten oder Forschungseinrichtungen, Wintergärten oder auf Fensterbänken in Wohnzimmern.

Wie werden Baobabs genutzt?

Affenbrotbäume haben vielfältige Verwendungsformen. Die Menschen nutzen ihre Früchte, die Blätter, Blüten, Rinde und Wurzeln. Die Früchte sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen, zum Beispiel Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitaminen (C & B-Vitamine), Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Omega-Fettsäuren (3, 6, 9) – außerdem sind sie präbiotisch, d.h. sie bieten ein wertvolles Nährmilieu für die Bakterien der Darmflora und sollen dadurch die Darmgesundheit fördern. Deshalb nutzen die Menschen sie auch zur Behandlung von Darmerkrankungen.

Geöffnete Baobab Frucht, Namibia

Geöffnete Baobab Frucht, Namibia

Auch die Blätter haben es in sich. Sie haben fiebersenkende Wirkung und werden deshalb in manchen Regionen in Kombination mit anderen Pflanzen zur Behandlung von Malaria verwendet. Aber nicht nur das – sie schmecken auch als Gemüse sehr gut. Dann sehen sie aus wie gekochter Spinat. Vor allem in Westafrika dienen die Blätter der Affenbrotbäume als Viehfutter.

Baobab Blätter

Baobab Blätter

Aus der Rinde stellen die Menschen Fasern her, die sie zu Bastmatten verarbeiten. In manchen Regionen nutzen sie teile der Rinde, um ihre Dächer zu decken.

Baobab Teppiche, Simbabwe

Baobab Teppiche, Simbabwe

Vor allem die Hohlräume der alten Affenbrotbäume dienten als Wohnraum, Lagerraum, Schutzwall, Gefängnis, Begräbnisstätte, Poststation, Kapelle oder sogar Toilette: in Katima Mulilo steht ein großes Exemplar, in dessen Hohlraum im 20. Jahrhundert eine Toilette mit Wasserspülung installiert wurde.

Baobab-Toilette, Katmia Mulilo, Namibia

Baobab-Toilette, Katima Mulilo, Namibia

Sind Baobabs Sukkulenten?

Baobabs weisen zwar Eigenschaften von Sukkulenten auf, wie beispielsweise das Speichern von Wasser. Doch gehören sie nicht zu den Sukkulenten – das jedenfalls erläuterten mir Baobab-Forscher in Südafrika. Sukkulenten sind anders beschaffen, denn sie haben kein Holz. Baobabs hingegen schon. Dennoch unterscheidet sich ihr Holz von dem anderer Bäume. Es ist viel weicher und daher nicht zur Holzverarbeitung geeignet. Ihre Rinde wird zur Herstellung von Seilen, Matten, Dachabdeckungen oder Tabletts genutzt. Botanisch werden sie zu den Bäumen gezählt.

Baobab Samen

Baobab Samen

Kann man Baobabs selber ziehen?

Affenbrotbäume lassen sich leicht in der Wohnung pflegen. Im Sommer fühlen sie sich in europäischen Breiten in der direkten Sonne auf Balkon oder Terrasse wohl. Setzlinge kann man ab dem Frühling meist online bestellen oder im Fachhandel kaufen. Natürlich kann man die Bäume auch selbst aus Samen ziehen. Das klappt – unter bestimmten Voraussetzungen – ganz leicht. Die Samen haben eine harte Schale. Damit der Keimling den Weg ans Licht findet, ritzt man die Samenschale am besten an. Dann legt man die Samen für etwa zwei Tage ins Wasser und lässt sie quellen, entfernt dann die harte Schale, lässt  sie zwei weitere Tage quellen und setzt sie in ein Sand-Erde-Gemisch oder Kakteen-Erde. Die Samen dürfen nicht austrocknen, aber auch nicht zu feucht liegen. Sie bekommen sonst Wurzelfäule.

Baobab Neuzugänge 2016

Baobab Neuzugänge 2016

Sind Baobabs der Spezies Adansonia digitata vom Aussterben bedroht?

Derzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, dass Affenbrotbäume vom Aussterben bedroht sind. 2018 sorgte ein wissenschaftlicher Artikel für Furore, weil er das Absterben einiger der ältesten Affenbrotbäume untersucht und beschrieben hatte. Weltweit machten Medien daraus das „Aussterben“ der Baobabs. Leider entspricht das nicht dem derzeitigen Stand der Forschung. Gesichert ist nur, dass Affenbrotbäume – wie andere Arten auch – in Konkurrenz zu Wohnraum und landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen und dabei oft den Kürzeren ziehen. Sie benötigen für ihre Reproduktion ganz spezielle Bedingungen, die nur geschätzt alle 100 Jahre oder mehr auftreten. Das könnte in Kombination mit dem Druck auf ihren Lebensraum und den sich ändernden klimatischen Bedingungen unter Stress geraten und perspektivisch weniger werden.

Welche Unterarten gibt es außer Adansonia digitata?

Neben Adansonia digitata kommen weitere sieben Unterarten von Baobabs auf der Erde vor.

Adansonia gregorii: wird synonym auch Adansonia gibbosa genannt, ist eine Unterart, die nur in der Region Kimberley und dem Victoria River Gebiet im Nordwesten des Northern Territory Australiens wächst. Die Einheimischen nennen die Baobabs dort Boabs.

Weitere Unterarten, insgesamt sechs, kommen ursprünglich nur auf Madagaskar vor:

Adansonia grandidieri: in Madagaskar auch Reniala oder Renala genannt, ist eine der größten auf Madagaskar vorkommenden Spezies. Renala bedeutet übersetzt „Mutter des Waldes“. Prominent abgebildet wird diese Unterart auf Fotografien der „Allée des Baobabs“ bei Morondava. Generell kommt diese Unterart in den trockenen Wäldern im Westen Madagaskars vor zwischen dem Tsiribihina Fluß im Norden und den Kalksteingebieten bei Andavadoaka im Süden.

Adansonia madagascariensis: wächst und gedeiht in trockenen und auch feuchten Wäldern im Norden und Nordwesten Madagaskars in der Gegend von Antsiranana bis in das Gebiet von Ambongo südlich von Mahajanga.

Adansonia perrieri: wächst unter anderem im immergrünen Regenwald und dem laubabwerfenden Trockenwald. Sie ist eine der seltenen Baobab-Spezies und kommt nur an wenigen Orten auf Madagaskar vor, zum Beispiel in den Nationalparks Ankarana und Montagne d’Ambre sowie dem Schutzgebiet Loky-Manambato.

Adansonia rubrostipa: ist auch bekannt als Adansonia fony und zählt zu den kleinsten Baobab-Gewächsen auf Madagaskar. Sie kommt vor an der Westküste Madagaskars auf einer Höhe von bis zu 300 Metern über dem Meeresspiegel. Die Bäume dieser Unterart bevorzugen durchlässige rote Sandböden für ihr Wachstum.

Adansonia suarezensis: wächst vor allem im Norden Madagaskars auf Kalkstein in laubabwerfenden Wäldern. Diese Bäume sind besonders von schwindenden Lebensräumen betroffen. Sie wachsen auf Flächen, die landwirtschaftlich intensiv genutzt werden.

Adansonia za: ist die auf Madagaskar am weitesten verbreitete Spezies. Sie wächst entlang der Süd- und Westseite der Insel bis weit in den Norden. Sie kommt in laubabwerfenden Wäldern genauso vor wie in feuchteren Gebieten und Savannen.

7 Replies to “Baobabs – Im Reich der Überlebenskünstler”

  1. Hello, i am interested in having a baobab tree, i have bought seeds from internet and followed the instruccions it says for sowing and planting, when i peel the seeds and leave them in a wet sheet, they start giving a bad smell and become like cream, what can i do to avoid that from happening?
    Thank you so much
    Waiting for your respond

    • Dear Kareem, thank you for your comment. I am sorry to read that your baobab seeds did not germinate. It is a bit difficult to send a diagnose from far. Which instructions did you follow? Those on my website? To better understand the circumstances of how and where you planted the seeds I need to get more information:
      – what climate do you live in (where – if you’d like to answer this question)?
      – is it very hot & humid where you live?
      – what season do you have right now (winter, spring, summer?)
      – how long did you leave the seeds on the wet tissue?
      I suspect that the tissue was too wet and that the seeds were kept on the tissue for too long and started rotting. If you do not mind answering my questions I might get a better picture of the situation and could make some suggestions.
      Thank you. Best regards, Heike

  2. hello i m from indonesia i am interested having the baobab tree.
    i try buy seed from china but the seed is fake, the shape is different from your video.
    could i have your baobab seed.
    thanks

    • Hello i how often do you give baobab tree water, because from 15 grow after germination it died 6, i water it everyday

      • Hello Andri, thank you for your inquiry and your interest in baobabs. Baobabs –
        particularly the young saplings – are very prone to root rot. Therefore
        you have to be very careful with watering. How much water they need
        depends on different factors – for example if it is very hot at the spot
        where you put the pot with the plants. You should not let the pot with
        the baobabs dry out completely but you should not over-water either.
        That is the tricky part. Usually, I water the very little baobabs every
        other day or maybe every three days in sunshine and temperatures above
        25 degrees. To test if they need more water I poke with my finger into
        the soil – if it feels nearly dry I pour more water. I am not sure
        whether that helps you. I assume that watering the baobabs every day
        where you live might be too much for them. Good luck and all the best, Heike

  3. Hallo Heike! Danke für dein Video. Was es nicht alles gibt in diesem Internet!! Habe mir Baobab Samen aus Malawi mitgenommen, das Wasserbad hat bei mir 3 Tage gebraucht bis die Schale weich genug war und jetzt liegen sie gepellt im angefeuchteten Küchenpapier. Ich frage mich gerade, wo ich denn wohl Flusssand herbekomme? Oder gibt es gute Alternativen? Ich wohne in Berlin. Würde mich über eine Antwort freuen. Am besten natürlich in den nächsten 48 Stunden 😉 Danke und Liebe Grüße. Johannes

    • Hallo Johannes, was macht Dein Baobab-Projekt – hast Du Flusssand gefunden? Ich war auf Reisen, als Deine Mail mich erreichte und bin mir nicht sicher, ob meine Antwort bei Dir angekommen ist… Beste Grüße, Heike

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