Baobab – die Fairtrade Super Frucht

Gus Le Breton im Baobab

Gus Le Breton, Baobab

„Die Tatsache, dass Baobabs in einer derart schwierigen Umgebung mit so wenig Feuchtigkeit diese enormen, verblüffenden, wunderbaren Früchte produzieren“, ist einer der Gründe, warum die Bäume besonders sind, sagt Gus Le Breton. Er berichtet von seinen Erkenntnissen aus vielen Jahren seiner Arbeit zur Erhaltung und zum Schutz indigener Pflanzenarten in Simbabwe. Dabei zeigt er auf, warum der Baobab für eine Vielzahl von Interessengruppen wichtig ist. Der umtriebige Unternehmer ist Mitbegründer von Phytotrade und Gründer und Geschäftsführer von B’Ayoba, einem Baobab verarbeitenden Unternehmen mit Sitz in Harare, Simbabwe. Wir sprechen über Baobabs auf unserer Exkursion in das Gebiet um Masvingo, wo B’Ayoba Baobab Früchte von Sammlern aufkauft.

Was ist so besonders am Baobab?

Gus: Der Baobab zeigt eine verblüffende Vielfalt von Formen und eine unglaubliche physische Präsenz. Wenn man neben einem alten Baum sitzt oder steht bekommt man das Gefühl, in der Gegenwart von etwas Lebendigem zu sein. Das ist bemerkenswert, denn man spürt es nicht immer bei anderen Bäumen. Oft sind alte Baobabs hohl und man kann hineinklettern – das ist eine außergewöhnliche Erfahrung.

Innenraum, alter Baobab

Innenraum, alter Baobab

Baobabs beeindrucken auch durch ihre Fähigkeit, in sehr rauen und trockenen Umgebungen wo fast nichts anderes wächst, überleben zu können. Sie saugen an Flüssigkeit auf, was der Boden hergibt.

Einige Bäume wachsen sogar auf blankem Felsen – sie treiben ihre Wurzeln so lange aus, bis sie Boden mit Nährstoffen finden. Ich habe Bäume mit Wurzeln an den Seiten gesehen, die 200 Meter weit reichten. Sie breiten sich aus auf der Suche nach Wasser.

Ihre Zähigkeit und ihre Überlebensfähigkeit sind beeindruckend. Nicht nur, weil sie in diesen spärlichen Gebieten mit wenig Wasser, Feuchtigkeit und anderem Bewuchs überleben, sondern weil sie dabei noch diese phänomenale Größe erreichen – das ist etwas ganz Besonderes. An sich ist der Baobab kein Baum sondern eine Sukkulente, was ebenfalls außergewöhnlich ist.

Baum an Felsen, Epupa Falls

Baum an Felsen, Epupa Falls

Und dann sind da noch die Früchte. Sie sind trocken, was sie zu ausgezeichneten Früchten für die kommerzielle Nutzung macht. Sie sind bestens geeignet für die kleinbäuerliche Produktion in ländlichen Gebieten, weil sie keine komplexe Form der Verarbeitung erfordern.

Ihre Lagerung ist einfach, die Ernte auch. Andere Früchte wie die Acai Beere aus dem Amazonas erfordern Kühlung und Kühlketten. Mit Baobab gibt es viel mehr Möglichkeiten, Kleinbauern nicht nur in Bezug auf die Ernte in die Wertschöpfungskette einzubeziehen.

Baobab, Fruchtinneres

Baobab, Fruchtinneres

Warum arbeiten Sie mit Baobab Früchten?

Gus: Als ich mit meiner Arbeit in Simbabwe begann betrachtete ich einheimische Bäume mit dem Blick des Naturschützers. Ich habe versucht, die Ursachen für den Verlust an Waldflächen und für die Abholzung zu identifizieren und mir überlegt, was dagegen unternommen werden könnte.

Offensichtlich hatte die Abholzung vor allem in Simbabwe negative Spin-Off-Effekte. Zunächst versuchte ich, die Landbevölkerung zu überzeugen, Bäume zu pflanzen. Eines Tages wurde mir klar, dass es sinnlos ist. Diese Menschen stehen in einem täglichen Kampf ums Überleben. Da ist wenig Raum für „esoterische“ Umweltfragen.

Der ökonomische Wert der Bäume ist die einzige Möglichkeit, das Interesse für Umweltschutz bei den Menschen zu wecken, weil sie das verstehen können. Die große Tragödie bei so vielen einheimischen Bäumen ist, dass die Menschen zwar eine Vielzahl von Gütern und Diensten von den Bäumen beziehen aber sie erwirtschaften kein Geld damit.

Baobab Früchte im Sack

Baobab-Früchte im Sack

Wenn die Menschen sich zwischen Baum oder Bargeld entscheiden müssen, gewinnt das Geld. Sobald die Menschen den Baum als Geldquelle sehen, nimmt die Geschichte eine Wendung. Ich erkannte, dass echter ökonomischer Wert für Bäume der optimale Weg zur nachhaltigen Bewirtschaftung in Simbabwe ist.

Die größte Einschränkung ergab sich aus der Vermarktung. Die Bäume produzieren zwar Produkte, aber es gibt keine Märkte dafür. Man steht vor einem Baobab, sieht die erstaunlichen und nur vor Ort genutzten Früchte mit eindeutig großem wirtschaftlichem Potenzial aber ohne kommerziellen Markt.

Über welchen Zeitraum sprechen wir?

Gus: Vor etwa 20 Jahren begann ich, mit Baobab zu arbeiten. Ich versuchte, einen Markt für die Früchte zu schaffen. 1996 richteten wir zunächst in einer ländlichen Gemeinde im Nordosten von Simbabwe eine kleine Ölpresse ein. Wir arbeiteten auch mit Marula-Öl und ein paar ähnlichen Arten.

Problematisch war, dass das Produktionsvolumen sehr klein und die Produkte auf dem internationalen Markt völlig unbekannt waren. Auf dem Land wurden etwa 100 kg Baobab Öl für einen Markt produziert, der noch nie von Baobab gehört hatte. Der Vertrieb war nicht an kleinen Mengen interessiert.

Baobab Sammlerinnen

Baobabsammelstelle, bei Masvingo, Simbabwe

Wie kommt Phytotrade ins Spiel?

Gus: 1998 sagte ich zu einigen Kollegen, „wenn wir nur andere Leute finden könnten, die auch Baobab Öl produzieren, könnten wir uns zusammentun und hätten genug, um in den Markt einzusteigen.“ Wir reisten nach Südafrika, Botswana und Namibia.

Ich traf Cyril Lombard, der immer noch für Phytotrade arbeitet. Bei ein paar Bier in Windhoek brüteten wir über der Problemlage und kreierten als Lösung einen Prototyp von  Phytotrade. Nach einigen Jahren formten wir schließlich Phytotrade mit einer ganzen Palette von Arten und einer größeren Gruppe von Ländern.

Baobabsammelstelle, bei Masvingo, Simbabwe

Baobabsammelstelle, bei Masvingo, Simbabwe

Warum war Phytotrade so wichtig für Baobab?

Gus: Als wir in die Baobab Fruchtpulver Produktion einstiegen, ging es auch um die „Novel Foods“ – die Einfuhrbedingungen für „neuartige Lebensmittel“ in die Europäische Union. Dafür gibt es bestimmte Standards. Niemand hatte jemals diesen Zertifizierungsprozess durchlaufen und niemand hatte es jemals ohne die Unterstützung eines großen Unternehmens mit viel Geld gewagt.

Da waren wir: ein Grüppchen afrikanischer Kleinproduzenten. Wie sollte das jemals funktionieren? Wir wussten, es könnte eine Weile dauern, wollten aber dennoch loslegen. Anfangs hatten wir nicht genug Geld für den gesamten Prozess, aber genug, um zu starten.

Zunächst stellten wir einen Schriftsatz zusammen, der erläuterte, dass der Baobab ein sicheres Lebensmittel für den Konsum ist, in der Hoffnung, das möge ausreichen. Wir organisierten Professoren, Wissenschaftler und Ernährungswissenschaftler aus Afrika, die bezeugten, dass Baobab seit Jahrhunderten konsumiert wird. Wir reichten das Dokument bei einer Lebensmittelbehörde in Großbritannien ein. Sie lehnten ab mit der Begründung, dass die Bedingungen für die Menschen in Afrika nicht die gleichen wären wie die Europäer.

Baobab Sammelstelle, Simbabwe

Baobab Sammelstelle, Simbabwe

In einem weiteren Schritt versuchten wir es mit einem Nachweis, dass Baobab Pulver in der EU vor 1997 bereits ohne negative Folgen verzehrt worden war. Wir hatten Quellen aus Italien aus dem 16. Jahrhundert, die den Verbrauch von Baobab bestätigten. Aber auch das reichte nicht aus.

Schließlich starteten wir 2004 unsere Versuchsreihen mit Baobab für die EU. Wir sammelten Proben aus dem ganzen südlichen Afrika und zeigten Variationen auf. Der Prozess dauerte zwei Jahre. 2006 reichten wir den Antrag ein. Die Überprüfung nahm weitere zwei Jahre in Anspruch. 2008 bekamen wir schließlich die Genehmigung für die Einfuhr von Baobab in die EU. Bis dahin hatten wir mehr als eine halbe Million US-Dollar investiert. Hätten wir das nicht getan, gäbe es heute keine Baobab Industrie in Europa.

Baobab Pulver

Baobab Pulver

B’Ayoba ist der einzige Fairtrade zertifizierte Produzent von Baobab Pulver und Öl. Wann und warum wurde das wichtig?

Gus: Wir begannen mit B’Ayoba im Jahr 2012 als Zulieferer für Baobab Öl und Pulver. Schnell erkannten wir, dass wir Zugang zu einem bestimmten Marktsegment in der EU nur bekommen können, wenn die Produkte eine Fairtrade-Zertifizierung durchlaufen haben.

Damals gab es aber gar keinen Standard für Baobab. Wir mussten Fairtrade International (FI) von der Entwicklung dieses Standards überzeugen. Baobab war ein Nischenprodukt und nicht die oberste Priorität auf ihrer Liste. Als es den Standard endlich gab, wollten wir natürlich auch die Zertifizierung.

Sie bezieht sich auf die  “Fairtrade Support Network of Zimbabwe” – so heißt die Produzentengruppe. Sie funktioniert wie eine Kooperative mit demokratisch gewählten Strukturen. Wir sind die Käufer und die Verarbeiter und sind als solche ebenfalls zertifiziert. Im Jahr 2013 durchliefen wir den Prozess.

Baobab Keimling

Baobab Keimling

Wie steht B’Ayoba zum Arterhalt der Baobabs durch Auspflanzung?

Gus: aus meiner Erfahrung hängt die Nachhaltigkeit oder Regeneration jedes einheimischen Baumes in den kommunalen Gebieten von Simbabwe nicht von der Pflanzung sondern von anderen Faktoren ab. Nach über 25 Jahren im Umweltschutz und der Forstwirtschaft und im Umgang mit Kleinproduzenten habe ich selten gesehen, dass sie aus eigenem Antrieb einheimische Bäume pflanzen, ohne dass dies von außen initiiert wurde. Die Bäume regenerieren sich natürlich aus Samen in der Wildnis oder wie beim Baobab auch aus Ablegern der Wurzeln.

Die jungen Sämlinge oder Ableger werden aber in dicht besiedelten Gebieten vom Vieh gefressen. Baobab Sämlinge sind in den ersten zwei bis drei Jahren sehr anfällig. Danach sind sie stark genug, um zu überleben und zu wachsen. Befasst man sich mit dem Schutz oder der Regeneration einer Spezies, macht es Sinn, bereits austreibende Setzlinge zu schützen und nicht so sehr neue Bäumchen zu pflanzen.

Das Pflanzen eines Baumes ist aus meiner Sicht weniger bedeutsam als der Schutz eines Austriebs, der natürlich entstanden ist. Wenn er aus der Erde kommt, hat er bereits Wurzeln, ist etabliert und hat den richtigen Boden für sich gefunden. Hätte er nicht die idealen Wachstumsbedingungen an diesem Platz, wäre er nicht aufgetaucht.

Baobab Keimling, ein Tag alt

Baobab Keimling, ein Tag alt

Er  überlebt, wenn man ihn schützt. Das ist nicht unbedingt der Fall, wenn man ihn auspflanzt. Ich habe Tausende von Bäumen gepflanzt, dabei war meine persönliche Erfolgsquote gering. Ich denke, wichtiger als das Pflanzen von Bäumen ist der Schutz der natürlichen Sämlinge wenn sie entstehen.

Allerdings ist mir bewusst, dass die Verbraucher um Nachhaltigkeit besorgt sind. Sie möchten gerne wissen, dass Bäume zur Wiederaufforstung und zum Arterhalt tatsächlich gepflanzt werden. Deshalb unterstützen wir auch diese Aktivitäten. So kann jeder, der unsere Produkte kauft und konsumiert, sicher sein, dass wir alles tun, was für die Regeneration von Baobabs notwendig ist.

Baobab Sammelstelle_6841

Baobab Ernte beim Wiegen, Sammelstelle

In Simbabwe scheint es immer noch ein Stigma zu geben, das mit dem Verzehr der Frucht verbunden ist. Können Sie dazu etwas sagen?

Gus: Wir stehen vor der Herausforderung, die Binnennachfrage nach Baobab zu entwickeln – damit die Menschen, die damit leben, über die Früchte bestens Bescheid wissen. Je größer die Nachfrage nach dem Produkt im Inland, desto größer der Wert und desto größer die wirtschaftliche Rendite für die Produzenten und Kleinbauern.

Außerdem sinkt die Abhängigkeit von unbeständigen Exportmärkten, wenn die Inlandsnachfrage wächst. Besonders in Bezug auf Wechselkurse und steigende Transportkosten. Es gibt viele strategische Gründe, warum es gut ist, einen Binnenmarkt zu entwickeln. Im Fall des Baobab in Simbabwe ist das jedoch nicht einfach.

Baobab Früchte

Baobab Früchte

Die Frucht ist wild, frei verfügbar und reichlich vorhanden – die Menschen betrachten sie nicht als besonders wertvolle Ressource. Als Verbraucher tun sie sich schwer zu akzeptieren, dass sie dafür Geld bezahlen sollen. Zur gleichen Zeit ist stigmatisiert, was mit ländlicher Herkunft in Verbindung steht.

Simbabwe befindet sich im Umbruch von einem eher traditionellen, ländlichen Lebensstil zu einer westlich-urbanen modernen Lebensart. In diesem Prozess neigen Menschen dazu, alles, was sie mit ihrem früheren Lebensstil verbinden, zu meiden. Was sie als Kind auf dem Land verwendet haben, empfinden sie wahrscheinlich als etwas peinlich und rückständig, sobald sie in einer Stadt leben. Das zu überwinden kann eine große Herausforderung sein. Wir brauchen ein „Re-Branding“ des Baobab für lokale Verbraucher, damit sie ihn wieder zu schätzen wissen.

Wie sieht das Re-Branding  des Baobab aus?

Gus: Zeitgleich mit unserem Re-Branding-Versuch treffen wir in Simbabwe auf eine völlig neue Situation. Mit dem Übergang zu einem urbanen Lebensstil erleben wir das Aufkommen einer ganzen Reihe von damit verbundenen Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebsformen, die in Simbabwe bis dato unbekannt waren.

Westliche Verbraucherleiden nehmen schnell zu. Baobab ist die perfekte Antwort auf diese Welle an Lebensstil-bezogenen Krankheiten. Solange die Menschen in ländlichen Gebieten lebten und ihrer traditionellen Lebensweise folgten, kannte niemand diese Krankheiten. Was wir den Verbrauchern sagen müssen: „das was du früher gegessen hast, als Du noch auf dem Land gelebt hast und das dir jetzt peinlich ist, hilft dir, nicht krank zu werden.“

Aufkauf von Baobab Früchten, Sammelstelle

Aufkauf von Baobab Früchten, Sammelstelle

Wo sehen Sie Baobab in Zukunft?

Gus: Nun, wenn man Acai Beeren nimmt, waren sie vor 15 Jahren außerhalb des Amazonas nicht weit bekannt. Heute findet man sie überall. Baobab wird definitiv zu diesem Punkt kommen, weil er viele Vorteile hat – sobald er weitläufiger bekannt ist, seine Vorzüge wissenschaftlich gut dokumentiert sind und wir genauer wissen, wie er zusammen mit anderen Zutaten und Mischungen reagiert.

Es gibt genug innovative Menschen, die mit Baobab experimentieren. Baobab wird weiter wachsen, denn es gibt keine andere Zutat, die  genau das gleiche Profil mit dieser einzigartigen Kombination von Vitaminen, Mineralien und ernährungsphysiologischen Vorteilen hat.

Baobab Sammlerinnen

Baobabsammelstelle, bei Masvingo, Simbabwe

Haben wir etwas Wichtiges zum Thema Baobab vergessen?

Gus: Vielleicht sage ich hier das Offensichtliche: Das wichtigste am Baobab ist, dass er wirtschaftliche Chancen für die Ärmsten bietet. Wir haben Gebiete in Simbabwe mit guten Böden, guten Niederschläge und hoher Produktivität und andere mit schlechten Böden, niedrigen Niederschlägen und geringer Produktivität. Ganz ohne Ausnahme leben die reichen Menschen in den besseren Gebieten und die ärmsten Menschen – etwa 25% der Bevölkerung – in trockenen und marginalen.

Die Regenfälle sind dort unberechenbar, es gibt wenig Ackerbau. Dort setzt man auf Viehzucht. Hoher Viehbestand bedeutet weniger nutzungsfähige Weideflächen. Es ist schwer, nur mit der Viehzucht ein gutes Auskommen zu haben. Jede andere wirtschaftliche Tätigkeit ist ein Geschenk Gottes.

Deshalb ist es wichtig, einen Baum, der historisch eine wichtige Quelle für lokale Ernährung aber nie eine Bargeldquelle war, in etwas zu verwandeln, das Bargeld bringt. Vor allem zu dieser Jahreszeit: Die Einnahmen aus dem Verkauf von Baobab Früchten kommen, wenn es keine anderen Früchte gibt. Sie reifen während der Trockenzeit, die landwirtschaftlich unproduktiv ist.

Baobab Fruchtsammlerin, bei Masvingo

Baobab Fruchtsammlerin, bei Masvingo

Analysiert man die Gruppe der Sammler, die uns mit Baobab Früchten beliefern, stößt man auf eine unverhältnismäßig große Anzahl von Frauen. In den von Frauen geführten Haushalten fehlen die Männer. Sie sind entweder gestorben oder suchten sich andernorts eine Beschäftigung. Die Frau bleibt zu Hause bei ihren Kindern. Sie ist für ihre Erziehung, Ernährung und für die Schule verantwortlich – das ist hart. Sie hat nicht viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Baobab kann ihr dabei helfen.

Baobab Fruchtsammlerin

Alte Frau mit Baobab-Früchten, Masvingo, Simbabwe

Wenn sie ein Einkommen aus Baumwolle generieren will, benötigt sie zu Beginn der Saison 500 USD, um Saatgut, Dünger und Pestizide zu kaufen, weil Baumwolle anfällig für Schädlinge ist. Fehlt ihr das Geld, baut sie keine Baumwolle an. Andererseits benötigt sie keinen Cent, um Baobab Früchte zu ernten.

Sie muss lediglich die Früchte einsammeln. Wir stellen Taschen, Schulungen und alles, was zum Früchtesammeln benötigt wird, zur Verfügung. Wir haben für die Biozertifizierung des ganzen Gebiets gesorgt. Alles was sonst auf diesem Land wächst, fällt ebenfalls unter diese Biozertifizierung. Die Sammlerinnen können damit auch andere Arten wie Marula bio-zertifiziert verkaufen. Das bietet ein ganz neues Spektrum kommerzieller Möglichkeiten für sie. Das hat der Baobab ermöglicht.

Auf dem Weg zur Baobab Sammelstelle

Auf dem Weg zur Baobab Sammelstelle

Für weitere Informationen: B’Ayoba

To share...Share on FacebookPin on PinterestShare on Google+Share on LinkedInTweet about this on Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*